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LED & Optik richtig auswählen: Was für eine gute Lösung wirklich zählt

Competence library Exceedation sales GmbH

Eine leistungsfähige LED allein macht noch keine gute Leuchte. Auch eine hochwertige Optik liefert nur dann das gewünschte Ergebnis, wenn sie zur LED, zur Leuchtengeometrie und vor allem zur Anwendung passt. LED und Optik sollten deshalb immer als Teil eines Gesamtsystems betrachtet werden. Lichtqualität, Lichtverteilung, Baugröße, Thermik, Effizienz, Design und spätere Serienfertigung beeinflussen sich gegenseitig.

Bei Exceedation unterstützen wir dabei, diese Anforderungen frühzeitig zu bewerten, geeignete Komponenten auszuwählen und gemeinsam mit unseren Technologiepartnern eine passende Lösung für das Projekt zu entwickeln.​

Die Herausforderung: Welche LED ist die richtige?

Die Frage nach der richtigen LED lässt sich nicht allein anhand eines einzelnen Datenblattwertes beantworten.

Entscheidend ist zunächst:

Was soll die Leuchte am Ende leisten?

Ein Retail-Spot stellt andere Anforderungen als eine lineare Architekturleuchte, eine High-Bay-Leuchte oder ein kundenspezifisches OEM-Produkt.

  • gewünschte Lichtmenge und Lichtverteilung
  • Farbtemperatur und Farbwiedergabe
  • Größe und Bauform der LED
  • thermische Bedingungen
  • verfügbare Optiken
  • mechanischer Bauraum
  • elektrische Anforderungen
  • Design und Form der Leuchte
  • Anforderungen an Prototyp und Serie
  • ​Eine gute LED-Auswahl beginnt deshalb nicht bei der höchsten Effizienz oder dem größten Lichtstrom, sondern bei der konkreten Anwendung.

    LED und Optik müssen zusammen gedacht werden

    Eine Optik formt das Licht einer bestimmten Lichtquelle. Ändert sich die LED, kann sich deshalb auch die resultierende Lichtverteilung verändern. Größe und Geometrie der lichtemittierenden Fläche beeinflussen beispielsweise, wie eng oder breit ein Beam wird und wie homogen die Lichtverteilung erscheint.

    Mechanische Kompatibilität allein ist daher nicht ausreichend.

    Die Kombination aus LED und Optik muss im Kontext der gewünschten Lichtwirkung bewertet werden. Je nach Projekt können Muster, Simulationen oder Prototypen sinnvoll sein, bevor eine Lösung für die Serie festgelegt wird.

    Was eine gute LED- und Optikauswahl ausmacht

    Fünf Punkte sind dabei besonders relevant.

     1.Die Anwendung definiert die Lösung​

    Nicht der höchste Wert im Datenblatt entscheidet über die beste Komponente. Entscheidend ist, welche Anforderungen die spätere Leuchte erfüllen muss. Lichtmenge, Lichtqualität, Beleuchtungsaufgabe, Einbausituation und Design bilden die Grundlage für die Auswahl.

     2.LED, Optik und Thermik gehören zusammen

    Mehr Leistung bedeutet nicht automatisch eine bessere Lösung. Auch Wärmeentwicklung, Betriebsbedingungen, Leiterplatte und Gehäusekonstruktion müssen berücksichtigt werden. Die LED ist Teil eines thermischen und elektrischen Gesamtsystems.

    3.Die Optik muss zur Lichtquelle passen

    Eine LED und eine Linse können mechanisch kompatibel sein und trotzdem nicht die gewünschte Lichtverteilung erzeugen. LED-Package, lichtemittierende Fläche, Optikgeometrie und Abstand zwischen Lichtquelle und Optik beeinflussen das Ergebnis. 

    4. Design und Technik sollten gemeinsam entwickelt werden

    Die technische Lösung sollte das Leuchtendesign möglichst unterstützen und nicht unnötig begrenzen. Wenn vorhandene Standardkomponenten die gewünschte Form, Baugröße oder Lichtwirkung nicht ermöglichen, können kundenspezifische Lösungen eine sinnvolle Alternative sein.

    5. Die Lösung muss serienfähig sein

    Ein funktionierender Prototyp ist nur ein Teil des Entwicklungsprozesses. Gerade bei OEM-Produkten müssen auch Reproduzierbarkeit, Fertigung, Verfügbarkeit der Komponenten und die Überführung in die Serie berücksichtigt werden.

    REDMADE: Vom LED-Modul bis zur projektspezifischen Lösung

    ​Mit REDMADE haben wir einen Partner für LED-Module und kundenspezifische Lösungen. Je nach Anwendung können bestehende Module und Optiken eingesetzt oder projektspezifische Lösungen entwickelt werden. Dabei werden LED, Elektronik, Thermik, Mechanik und Optik gemeinsam betrachtet. Durch die Zusammenarbeit mit LEDiL steht zusätzlich eine breite Auswahl an Optiken zur Verfügung. Eine kundenspezifische Entwicklung ist vor allem dann interessant, wenn Standardkomponenten die gewünschte Bauform, das Design oder die Lichtwirkung einschränken. Je nach Projekt kann die Unterstützung von der Auswahl bis zu Prototyping und Ramp-up reichen.

    Von der Anforderung zur passenden Lösung

    Bei Exceedation müssen unsere Kunden LED, Optik und unterschiedliche technische Möglichkeiten nicht selbst zusammenführen. Wir sind der zentrale Ansprechpartner für das Projekt: Wir nehmen die Anforderungen an Lichtqualität, Lichtverteilung, Bauform und Leistung auf und stimmen gemeinsam mit REDMADE die passende Lösung ab – vom Standardprodukt bis zur kundenspezifischen Entwicklung.

    Wir begleiten die technische Abstimmung, Muster und Prototypen und koordinieren bei Bedarf den Weg bis zum Ramp-up. Gleichzeitig erhalten Kunden über Exceedation den passenden Ansprechpartner für offene Projekte und Angebote.

    Nicht sicher, wo Sie starten sollen?

    Bei LED und Optik liegt der entscheidende Unterschied oft nicht in der einzelnen Komponente, sondern in der richtigen Kombination. Wir unterstützen Sie dabei, aus Ihren Anforderungen eine passende technische Lösung zu entwickeln.

    Sie haben ein offenes LED- oder Optikprojekt? Sprechen Sie mit uns über die technische Auswahl und Ihr projektspezifisches Angebot.